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Wieso eigentlich Hagenhenrich genannt Hagemann ?

 



 

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Langebrücker KatzenBeißer:

So hieß der 2007er Jahrgang, und so heißt ab sofort jeder Jahrgang. Die nun beginnende Langebrücker Weinbautradition sollte nicht durch ständig wechselnde Begriffe wie Crus Languebrugois, Premier Cru, Grand Cru Classé und so weiter durcheinander gebracht werden. "Langebrücker Katzenbeißer" sagt doch alles.

Für den Winter 2007-2008 wurden die Stöcke wieder angehäufelt, aber der Winter blieb warm und so bekam der Goldriesling keine kalten Füße. Unsere Katzen Carlotta und Domino gruben wie gewohnt fleißig Latrinen und so waren Stickstoffzugaben von Bayer und Co. weiterhin überflüssig.

Im Februar begann die Arbeit im Wengert. Wurden im letzten Jahr die ersten Rebstöcke erzogen, so folgte in diesem Jahr die Halbbogenerziehung. Der Rebstock sieht nun aus wie ein Regenschirm, schützt aber nicht gegen Wolkenbruch.

Nach dem Treiben der Knospen wurden bis auf 4 bis 5 pro Halbbogen alle ausgebrochen. Der Rest wuchs als frisches Holz des Jahres 2008 und trug die Früchte, deren vergorener Saft mir das Herz erwärmt, uns die Seele streichelt und anderen manchmal den Führerschein kostet.

Im April wurde unter den Reben Rasen ausgesät. Eine Begrünung erleichtert dem Winzer die Arbeit und macht es dem Wein schwerer. Der hat dann nämlich Konkurrenz und muss sich mehr anstrengen. Das wiederum macht den Wein besser und den Winzer glücklich. Merke: Je mehr der Wein arbeiten muss um so fauler darf der Winzer sein. Das gefällt mir...

Ein Hagelschlag vernichtete mal wieder ein paar Gescheine, Oidium und Peronospora machten es sich wegen meiner schon traditionellen Spritzfaulheit mal wieder im Weinberg gemütlich und die Stare dezimierten am Ende noch ein paar reife Trauben. Sogar während der Lese, und zwar immer dann, wenn ich wieder einen vollen Korb in die Küche trug und nicht aufpassen konnte. Martin von nebenan spielte glücklicherweise die rechtsbeistehende Vogelscheuche, drohte mit Smith & Wesson 357 Magnum und anderen einstweiligen Verfügungen und so vetrieb er erfolgreich die schnatternde und glucksende Diebesbande.

74 Kilo Trauben wurden es übrigens, die Oechslegrade waren mit 72 Grad genial für diese Randlage und so begab ich mich mit Hilfe der Chaptalisierung auf den Weg zu 13,5 % Alkohol, gleich zwei Prozent mehr als 2007. Hilft schneller (und hält länger). Insgesamt 34 Liter Traubensaft wurden zu Wein vergoren und blieben im Gegensatz zum letzten Jahr nach Ende der Gärung vierzehn Tage auf der (toten) Hefe stehen. Sur le lit nennen das die Franzosen und es soll den Wein runder, fülliger und aromatischer machen. Die ersten Geschmackserlebnisse bestätigen dies. Bis Ende Januar 2009 durfte der Wein in Ballons kühl und dunkel lagern und reifen. Erst dann kam er auf die Flasche, wurde vorher sogar steril gefiltert.

Wie er schmeckt? Na wie Goldriesling halt. Fruchtig, knackig, trocken, lecker. Aber er bleibt weiter verbesserungswürdig, das gebe ich zu, doch eine Klasse besser als der 2007er ist er allemal. Und selbst den konnte man trinken. Man lernt eben dazu. Und sei es, mehr Wein zu vertragen...

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Weinbau Teil III
2008: Der zweite Jahrgang.


Schon Tradition:
Rebschnitt mit Kontrollkater

Halbbogenerziehung

Schnittstelle: Da ist Saft drin!



Carlotta prüft Wachstumsfortschritt

Gescheine

Irisierende Stimmung



Der Juli verspricht schon viel

Friseurtermin: Traubenzone wird gelichtet.

Schönes Hobby



Katzenruhezone

Wanderarbeiter lichtet aus

Tribut an den Mehltau



Zeit für die erste Oechslemessung

Ein Tröpfchen auf das Glas

Ein Blick sagt alles.
Nicht reif.



Sieht aber reif aus?
Refraktometer kaputt?

Also Gegenprobe:

Buäääaaah!
(Refraktometer funktioniert)



Aber der August lässt hoffen

Trotz Wetterkapriolen

Gülden schimmern die Trauben



Da lacht das Herz

Da lacht die Seele

Da lacht der Bauch



Da lachen die Herzen

Da lachen die Seelen

Da lachten die Staare...



Jetzt aber ran: Lese!

Kontrollkater hilft mit

vier Stunden Pflückarbeit



Trauben fett wie der Winzer

Füllhorn

90 Kilo umgeben von 74 Kilo



Wie stellt man Maische her?

In dem man mit 'ner Bierflasche
maischt. Wie denn sonst?

Geht suuuper!



Maische

Kurze Standzeit

Dann ab in die Korbpresse



Die Presse und der Erpresser

Die Abfüllung und der bald Abgefüllte

Der Presskuchen,
kompostierbar (also Biowein?)



Müder Krieger 1:
Ein Glas Wein?
Oh neeeeeee...!

Müder Krieger 2:
Ein kühles Blondes?
Oh jaaaaaaa...!

Müder Krieger 3



Das Ergebnis in Ballons

Nach der Gärung Abzug

Alkoholmessung



Sensorische Analyse der Privatinitiative "Weinbauinstitut D+U HgH GmbH & Co. KG" mit Testat:

SEHEN:
Goldene Flüssigkeit in einem Glas in einer Küche in einem Haus.

RIECHEN:
Goldriesling im Vordergrund.
Im Hintergrund Backhendl im Ofen.
(nicht abgebildet)

SCHMECKEN:
Auf der Zunge Wein.
Im Abgang Anschlusskuss.
(nicht abgebildet)



Playcat des Jahres 2009:
Carlotta

   
   
   
   
 

 

 

 
     

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   © 2009 by Uwe Hagenhenrich genannt Hagemann •  Schreiben Sie mir!