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Wieso eigentlich Hagenhenrich genannt Hagemann ?

 

 

Wieso "Hagenhenrich genannt Hagemann"?

Das erfahren Sie auf dieser Seite.


Familiengeschichte:
Namen, Daten, Orte.
Geschichte(n) zu "Hagenhenrich genannt Hagemann".


Stammtafel
Was landläufig als "Familienstammbaum" bezeichnet wird, finden Sie hier.



Familienchronist
Die Informationen zu unserer Familie wurden größtenteils von meinem Onkel Klaus Hagemann zusammen getragen.

Ihm gilt mein besonderer Dank dafür, dass ich seine Rechercheergebnisse veröffentlichen darf. Klaus Hagemann hat als Standesbeamter i. R. die richtigen Verbindungen und besitzt ein immenses Wissen, selbst zu überlieferten Anekdoten aus anderen Jahrhunderten. Er gräbt sich seit Jahren durch Staasarchive, Kirchenbücher und Urkunden. Seine Sammlung zu Ahnen der Familie besteht aus über 54.000 Datensätzen (!). Jeder, der auch nur halbwegs über hundert Ecken mit ihm verwandt oder verschwägert ist, findet sich hier wieder. Ein unverrückbares Familienfundament in einer oberflächlichen Zeit. Wurzeln, die einem Halt geben, während die Welt immer stürmischer wird.

Schreiben Sie ihm! Er freut sich. Ganz besonders, wenn er von Ihnen Informationen zur Familie erhält.


 
 
 

 

 
   

"Dat kann ik auk, äwer dat kost mi keun Deut. "

So oder so ähnlich muss es sich angehört haben, als mein Urgroßvater Hermann Hagenhenrich (1878-1936) in Viärlsch Platt ankündigte, seinen Namen ändern zu lassen, ohne dass er dafür einen Deut bezahlen muss, ihm also keine Kosten entstehen. Was war geschehen?

Der ursprüngliche Familienname lautete Hagenhenrich. Ein Onkel meines Ururgroßvaters Hermann Colon Hagenhenrich (1828-1889) wurde in Paderborn im Postdienst zur Übernahme höherer Aufgaben befördert. Ihm schien sein Familienname dafür aber zu bäuerlich, zu ländlich. Also ließ er seinen Namen "Hagenhenrich" auf "Hagemann" umschreiben und investierte dafür 300 Taler. Zu jener Zeit ein rechter Batzen Geld.

Mein Urgroßvater meinte darauf hin, was der Onkel seines Vaters kann, das könne er auch, aber ihn würde das kein Geld kosten. Auf die Frage, wie er das denn anstellen wolle, gab er nur die Antwort:

"Lôt't mi man maken."

So diktierte er bei seiner Heirat im Jahre 1903 und jeweils bei der Geburt von acht seiner neun Kinder (darunter mein Großvater Heribert, siehe Foto rechts) dem Verler Standesbeamten den Familiennamen "Hagenhenrich genannt Hagemann" in die Feder. Bei einem Sohn, meinem Großonkel Friedel, trieb er sein Spiel gar auf die Spitze und nannte ihn gleich nur noch "Hagemann". Der Standesbeamte trug ohne Urkunden alles brav in die Bücher ein, heute unvorstellbar!

Mein Urgroßvater verstarb 1936 als "Hagenhenrich genannt Hagemann". Der für die Beurkundung des Todes zuständige Standesbeamte vermerkte zusätzlich noch am Eintrag seiner Geburt mit Bleistift "gt. Hagemann". Damit wurde nachträglich amtlich beurkundet, dass er bereits als "Hagenhenrich genannt Hagemann" geboren worden war.

Wie Sie sehen, konnte ein Standesbeamter in Uropas Zeiten zur Zeitmaschine werden und die Vergangenheit verändern. Ich würde auch gerne einmal in der Zeit zurückreisen. Zum Ändern von Schulnoten, zum Beispiel in Mathe.

 

Uropa Hermann Erbsenpuler Hermann Hagenhenrich genannt Hagemann

Hedwig und Heribert Hagenhenrich genannt Hagemann Hedwig und Heribert Hagenhenrich genannt Hagemann am 6. Oktober 1932

Pizzeria Mutter Anna in Bornholte
Opa Heriberts Geburtshaus

Spexard aus Spechtsicht Verler Str./Hüttenbrink ca. 1950.
Haus von Oma und Opa, Geburtshaus von Klaus, Dieter, Udo und Horst.


 
     

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   Aktualisiert: 25.11.2007

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